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So Verbessern Sie Ihren Drohne mit 3D-gedruckten Propellern

drohnenpropeller

Propeller gehören zu den wichtigsten Komponenten einer Drohne: Sie beeinflussen Stabilität, Schub, Effizienz, Flugzeit und Präzision.
Dank des 3D-Drucks ist es heute möglich, maßgeschneiderte Propeller mit optimierten Geometrien, fortschrittlichen Materialien und individuellen Eigenschaften zu entwickeln und herzustellen, um die Leistung Ihrer Drohne zu verbessern.

In diesem Leitfaden erfahren Sie:

Warum sollten Sie die Propeller Ihrer Drohne im 3D-Druck herstellen?

Kommerzielle Propeller funktionieren gut, doch der 3D-Druck ermöglicht höhere Leistung und mehr Individualisierung – besonders bei FPV-, Industrie- und Custom-Drohnen.

1. Vollständige Individualisierung

Sie können Folgendes anpassen:

  • Form

  • aerodynamisches Profil

  • Durchmesser

  • Steigung (Pitch)

  • Anzahl der Blätter

  • Gewicht

  • Steifigkeit

Und sie an Ihren Flugstil anpassen:

  • Stabilität

  • Geschwindigkeit

  • Manövrierbarkeit

  • Energieeffizienz

2. Aerodynamische Optimierung

Dank CAD + 3D-Druck können Sie:

  • mehrere Versionen in wenigen Stunden testen

  • Krümmungen, Torsionen und komplexe Geometrien integrieren

  • den Luftstrom verbessern

  • Turbulenzen und Vibrationen reduzieren

3. Reduzierung der Testkosten

Besonders bei Industrie- und FPV-Drohnen:

  • Sie können mehr Designs ausprobieren

  • jede Iteration kostet sehr wenig

  • Sie müssen nicht ständig neue kommerzielle Propeller kaufen

4. Sofortige Reparatur

Propeller beschädigt? Einfach schnell einen neuen drucken.

5. Fortschrittliche Materialien

Mit professionellen Technologien (z. B. MJF) sind Propeller möglich, die:

  • leichter

  • widerstandsfähiger

  • langlebiger

  • präziser

Die Bedeutung der Konstruktion für die Entwicklung moderner Propeller

Die Konstruktion ist das Herzstück der Propellerqualität.
Es reicht nicht aus, Form oder Länge zu bestimmen: Profil, Anstellwinkel, Torsion und Auswuchtung müssen analysiert werden, da sie Einfluss haben auf:

  • Auftrieb

  • aerodynamischen Widerstand

  • Energieeffizienz

  • Stabilität und Vibrationen

Fortschrittliche Konstruktion mit CAD und Simulationen

Moderne CAD-Software ermöglicht:

  • CFD-Strömungssimulationen

  • FEM-Strukturanalysen

  • Identifizierung kritischer Zonen

  • Optimierung der Blattkrümmung

Schnelle Prototypen = schnellere Innovation

Vor der finalen Produktion müssen mehrere Versionen getestet werden.
Hier wird der 3D-Druck unverzichtbar:

  • Varianten mit minimalen Änderungen generieren

  • Parameter wie Dicke, Torsion, Profil testen

  • reale Flugleistungen vergleichen

  • aerodynamische Fehler beseitigen

Durch Kombination aus digitaler Konstruktion + 3D-Druck lässt sich das beste Gleichgewicht zwischen Geschwindigkeit, Stabilität, Leistung und Verbrauch finden.

Warum die Materialwahl entscheidend ist

Propeller müssen gleichzeitig:

  • hohen Zentrifugalkräften

  • kontinuierlichen Torsionen

  • Vibrationen

  • Temperaturschwankungen

  • gelegentlichen Stößen und harten Landungen

standhalten.
Ein ungeeignetes Material kann sich verformen, brechen oder die Sicherheit gefährden.

Zu bewertende Parameter:

  • Steifigkeit

  • Schlagzähigkeit

  • kontrollierte Elastizität

  • geringes Gewicht

  • Maßstabilität

Mit additiver Fertigung kann das optimale Material für die Mission der Drohne gewählt werden.

Die besten Materialien für 3D-gedruckte Propeller

Nylon PA11 Gen 2: Robustheit, Flexibilität und Langlebigkeit

PA11, gedruckt mit Multi Jet Fusion, gehört zu den besten Materialien für funktionale Propeller.

Hauptvorteile:

  • hohe mechanische Festigkeit

  • ausgezeichnete Zähigkeit

  • kontrollierte Elastizität → der Propeller bricht nicht, sondern biegt sich

  • hohe Schlag- und Ermüdungsfestigkeit

  • geringe Geräuschentwicklung (reduzierter Reibungskoeffizient)

  • thermische Stabilität

  • keine Stützstrukturen → maximale Designfreiheit

Ideal für:

  • Industriedrohnen

  • FPV-Racing

  • Inspektionsdrohnen

  • Propeller für Crash- und Vibrationsbelastung

  • Langzeit- oder kritische Missionen

PA11 ist perfekt für langlebige, leise und leistungsstarke Propeller.

Nylon PA11

VERSATILE HARZ: Präzision und makellose Oberfläche

Dieses hochauflösende Fotopolymerharz ist ideal, wenn glatte Oberflächen und enge Toleranzen erforderlich sind.

Vorteile:

  • Mikrometerpräzision (perfekt für aerodynamische Profile)

  • extrem glatte Oberflächen

  • hohe Steifigkeit

  • ideal für funktionale Prototypen kleiner und mittlerer Propeller

  • hervorragend für aerodynamische Tests

Ideal für:

  • fortgeschrittene Strömungstests

  • kleine/mittlere Drohnen

  • ästhetische und funktionale Prototypen

  • feine Geometrien

Grenzen:

  • geringere Schlagzähigkeit als technische Polymere

  • nicht geeignet für wiederholte Crash-Belastung

  • hohe Steifigkeit → Bruchgefahr bei Aufprall

Die Nachhärtung ist entscheidend, um Stabilität und Festigkeit zu verbessern.

Welche 3D-Drucktechnologien für Propeller?

FDM → Nur für erste Prototypen

  • sichtbare Schichten

  • hohe Anisotropie

  • Bruchrisiko

  • nicht empfohlen für finale Propeller

SLA/MSLA → Für Präzisionsprototypen

  • hervorragende Oberflächenqualität

  • jedoch spröde Harze

MJF → Die beste Wahl für funktionale Propeller

  • technische Materialien (PA11, PA12)

  • hohe Festigkeit & Isotropie

  • komplexe Geometrien

  • keine Stützstrukturen

  • zuverlässige Leistung

Wie man 3D-druckbare Propeller konstruiert (Richtlinien)

Durchmesser und Steigung (Pitch)

Die zwei wichtigsten Werte:

  • größerer Durchmesser = mehr Schub

  • größere Steigung = höhere Geschwindigkeit

Anzahl der Blätter

  • 2 Blätter → Effizienz

  • 3 Blätter → Stabilität

  • 4+ Blätter → Leistung (FPV Racing)

Aerodynamisches Profil

Nutzen Sie Airfoils für niedrige Geschwindigkeiten (z. B. dünne NACA-ähnliche Profile).

Blattdicke

  • zu dünn → Bruchgefahr

  • zu dick → schlechte Aerodynamik

Materialabhängige Richtwerte (PA12 ≈ 1,2–1,8 mm).

Auswuchtung

Entscheidend für:

  • Flugstabilität

  • Vibrationsreduzierung

  • Sensorpräzision

  • Motordauerhaftigkeit

Verwendung manueller Balancer oder CFD-Tools empfohlen.

Fortschreitende Tests

  • FDM-Prototyp → Formtest

  • MJF-Prototyp → Strukturtest

  • finale Version → optimiert und validiert

 

drohne

Wann lohnt sich 3D-Druck (und wann nicht)?

Lohnt sich, wenn Sie:

  • maßgeschneiderte Propeller möchten

  • Aerodynamik und Gewicht optimieren müssen

  • Schlagfestigkeit benötigen

  • FPV-Racing betreiben

  • fortgeschrittene Konstruktion benötigen

  • Testzeiten reduzieren müssen

  • Kleinserien produzieren wollen

Nicht sinnvoll, wenn:

  • Sie ultraleichte Propeller aus Prepreg-Carbon benötigen

  • Sie Micro-Drohnen mit extremen Balanceanforderungen nutzen

  • Sie maximale Effizienz wollen (High-End-Carbon ist hier überlegen)

Beispiele aus der Praxis für 3D-gedruckte Propeller

  • Industriedrohnen für Inspektionen → PA11-Propeller für kontinuierliche Belastungen

  • FPV-Racing → maßgeschneiderte Propeller für bessere Beschleunigung

  • Universitätsforschung → experimentelle Propeller für Strömungsstudien

  • Logistikdrohnen → robuste Propeller, optimiert für mehr Reichweite

Fazit

3D-gedruckte Propeller bieten klare Vorteile in Bezug auf:

  • Leistung

  • Individualisierung

  • Entwicklungs­geschwindigkeit

  • Widerstandsfähigkeit

  • aerodynamische Optimierung

  • Kostenreduzierung

Vielseitiges Resin ist ideal für hochpräzise Prototypen und aerodynamische Tests, während Nylon PA11 die beste Wahl für funktionale, langlebige Propeller im intensiven Einsatz ist.

 

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